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Für viele von uns stellt ein chronisches post-virales Beschwerdebild keine Neuheit dar – tatsächlich sind derlei Phänomene seit langem bekannt, klassisch u.a. nach Infektionen mit EBV, Herpes oder CMV. Für die breite Öffentlichkeit aber rückt dieses Thema quasi zum ersten Mal in den Fokus der Aufmerksamkeit, in Form von Long-Covid. Die davon betroffenen Menschen werden eher früher als später in unseren Praxen Hilfe suchen, da die diagnostischen und therapeutischen Angebote seitens der Leitlinien-Medizin diesbezüglich mehr als limitiert sind. Momentan begnügt man sich hier mit dem Ausschluss organisch-morphologischer Veränderungen (Lungenfibrose, Kardiomyopathie, etc.) und setzt u.a. auf Ergo- und Physiotherapie. Man darf getrost davon ausgehen, dass diese Ansätze nicht geeignet sein werden der klinischen Situation gerecht zu werden. Es ist daher wichtig, dass wir uns beizeiten auf diese Patienten vorbereiten um diese Lücke zu schließen. Die bisherige Forschungs- und Datenlage lässt bereits erahnen welche Komponenten bei Long-Covid eine Rolle spielen werden.

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